Dokumentation Kapitel 2
Kapitel 2. Übergreifende Informationen
2.1. Nutzungsmöglichkeiten der Services
Für den einfachen Zugriff auf die geöffneten Services stellt die Deutsche Telekom SDKs in Java, C# und PHP zur Verfügung. Die API dieser SDKs ist langfristig beständig und wird umfangreich unterstützt.
Sollte für eine Programmiersprache kein SDK zur Verfügung stehen, so können die Webservice-Schnittstellen eines Services direkt angesprochen werden.
Wir empfehlen für die Programmiersprachen Java / PHP und für das .NET-Framework dringend die Nutzung der bereitgestellten SDKs.
Tabelle 2.1. Übersicht über die beiden Nutzungsmöglichkeiten der Services
| Verwendung eines bereitgestellten SDKs | Direkte Ansprache über SOAP |
|---|
| Unterstützte Programmiersprachen: Java, PHP und Sprachen des .NET Frameworks (C#, C++, VisualBasic, ...) | Beliebige Programmiersprachen nutzbar |
| Längerfristige Beständigkeit der APIs | WSDL-Dateien könnten zukünftigen Änderungen unterworfen sein |
| Verwendetes Webservice-Framework festgelegt | Beliebiges Webservice-Framework mit Unterstützung für document/literal nutzbar |
| Verfügbarkeit von konkreten Beispielen für jedes SDK | |
| Weiterentwicklung der SDKs durch die Deutsche Telekom AG | |
| Unterstützung durch den Developer Garden | |
Um die Services zu nutzen, ist eine einmalige, kostenlose Registrierung im Developer Garden notwendig.
Für die Nutzung der Services stehen drei unterschiedliche Umgebungen zur Verfügung
Tabelle 2.2. Übersicht über die Umgebungen
| | Produktionsumgebung | Sandbox | Mock |
|---|
| Funktionsumfang | Alle Services stehen im vollen Funktionsumfang zur Verfügung | Einige Dienstmerkmale stehen nicht zur Verfügung oder sind limitiert (z.B. Gesprächsdauer, Zeichenanzahl einer SMS oder verfügbares Quota) | Die Schnittstellen zu den Services sind verfügbar aber funktionslos. |
| Kosten | Abrechnung jeder Nutzung | Kostenlose Nutzung |
| Quota | Benutzer- und Systemquota | Keine Begrenzung |
Die Nutzung der Services in der Produktionsumgebung ist kostenpflichtig. Das Guthabenkonto kann im Developer Garden eingesehen und aufgeladen werden.
2.6. Kontobasierte Servicenutzung
Über die Kontoverwaltung des Developer Gardens ist die Erfassung und Verwaltung verschiedener, selbstdefinierter Unterkonten möglich.
Ein Unterkonto trägt einen Namen und wird über seine Konto-ID identifiziert. Bei jeder kostenpflichtigen Nutzung der Services kann diese Konto-ID angegeben werden, um das Unterkonto festzulegen, über welches die Servicenutzung abgerechnet werden soll. Wird keine Konto-ID angegeben, findet die Abrechnung über das Hauptkonto statt.
Selbstverständlich kann Guthaben auch zwischen den Konten transferiert werden.
Durch diesen Mechanismus kann die Service-Nutzung überwacht und feingranular gesteuert werden.
Alle angebotenen Services sind in ihrer Nutzungshäufigkeit begrenzt. Für jeden Tag steht einem Benutzer eine begrenzte Anzahl an Quota-Punkten zur Verfügung. Bei jeder Nutzung eines Services werden dem Benutzer Quota-Punkte abgezogen. Wenn alle Quota-Punkte verbraucht sind, kann der Nutzer den jeweiligen Dienst an diesem Tag nicht mehr verwenden. Der Quota-Punktestand wird täglich mit dem ersten Aufruf eines Service zurückgesetzt. Er kann im Developer Garden eingesehen und über den Quota-Verwaltungs Service abgerufen werden.
Zur Kostenkontrolle kann ein Benutzer eine selbstdefinierte Benutzerquota festlegen, die in 24 Stunden nicht überschritten werden darf. Selbstverständlich kann diese Beschränkung nie höher sein, als die vom System festgelegte Quota.
Zur Nutzung der Services muss eine Authentifizierung gegenüber dem Security Token Server (STS) der Deutschen Telekom erfolgen. Dies geschieht auf zwei Arten:
2.8.1. Nutzung der bereitgestellten SDKs
Werden die bereitgestellten SDKs verwendet, so muss keine besondere Beachtung auf den Token - Mechanismus gelegt werden, da das SDK diese Aufgabe übernimmt.
2.8.2. Nutzung der WebService-Schnittstellen
Erfolgt ein direkter Zugriff auf die Services per WebService-Schnittstelle, so muss zuvor ein Security Token vom Security Token Server unter Angabe von Benutzername und Passwort angefordert werden. Details dazu finden sich im Anhang .